Als Zivi schon fern der Heimat?

In diesem Jahr ist es noch möglich, den Zivildienst als Ersatz zur Wehrpflichet auszuüben, und man kann sich zum Beispiel für Seniorenheime, Kindergärten, Rettungsdienste oder Behinderteneinrichtungen entscheiden. Die Zivis lernen, besser mit anderen Menschen umzugehen, sich sozial zu engagieren und wie man im Arbeitsumfeld agiert. Der Zivildienst eignet sich nicht nur für junge Männer, die später eine Ausbildung im medizinischen oder helferischen Bereich anstreben, sondern auch für welche mit anderen Interessen. Man wird sozial kompetenter und kann sich besser in andere Menschen hineinversetzen, als es ohne den Dienst möglich wäre. Da der Zivildienst meist direkt nach der Schulausbildung absolviert wird, muss man sich als junger Mensch häufig entscheiden, ob man dafür umziehen würde, wenn man in einer bestimmten Einrichtung tätig werden möchte, oder sich lieber eine Stelle in der Nähe sucht. Ein Apartment in Leipzig zum Beispiel bietet jungen Leuten eine gute Möglichkeit, sich mit eigenen Privatgegenständen schnell häuslich einzurichten. Dennoch sollte man sich sicher sein, dass man nicht unter Heimweh leidet und sich am besten nicht allzu weit vom Elternhaus abgrenzen.

Die Zeit des Zivildienstes geht am Ende jedoch schneller vorbei, als man zuerst dachte und fördert die Selbstständigkeit der Jungen, weshalb auch der zukünftige Freiwilligendienst und das Freiwillige Soziale Jahr hoffentlich häufig absolviert werden. Denn damit hilft man nicht nur vielen kranken, eingeschränkten oder benachteiligten Menschen und sammelt Erfahrungen, sondern wird auch selbständiger und kann sich später leichter in die Berufswelt integrieren. Es kann somit nicht schaden, die bequemen Hasena Betten in der Heimat zu verlassen und fernab von Mama und Papa zu lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Jeder kann danach selbst entscheiden, wie es mit seinem Leben weitergeht und wird die Tätigkeit sicher niemals bereuen. Denn die Lebenserfahrung, die man dort gesammelt hat, bleibt einem ein Leben lang erhalten und bringt einen weiter.

Aktualisiert am 8. 06. 2011
Kategorie Erziehung

Keine Kommentare

Kommentar abgeben

Kommentar abgeben